Antworten auf interkulturelle Fragen

Curriculum Vitae

Joachim Nagel "China ist wie der Himmel oder das Meer, jeder kann darüber schreiben oder sagen was sie oder er will. Alles ist richtig und falsch zugleich. Von jeder Aussage stimmt immer auch das Gegenteil, ohne dass die Wahrheit einfach in der Mitte liegt, wie sie der Begriff vom Reich der Mitte suggerieren könnte." Nach Hans Christoph Buch.

Seit 47 Jahren interessiere ich mich für und lebe im Austausch mit China - mit chinesischen Geschäftspartnern, der chinesischen Kultur, der Sprache und den Traditionen.

Nachdem ich 2008 erfolgreich meine 47jährige aktive berufliche Laufbahn zu Ende gebracht habe, möchte ich mein Wissen für den Aufbau guter Geschäftsbeziehungen zwischen Chinesen und Deutschen zur Verfügung stellen.

Eine ganz besondere Begegnung war das Gespräch mit dem chinesischen Gesundheitsminister Prof. Chen Minzhang.

v.l.n.r. Prof. Chen Minzhang, früherer Gesundheitsminister Chinas, Dr. D. Schoedel, Joachim Nagel


v.l.n.r. Prof. Chen Minzhang, früherer Gesundheitsminister Chinas, Dr. D. Schoedel, Joachim Nagel


Ich sammelte beginnend als Groß- und Außenhandelskaufmann, zu allen Zeiten der wirtschaftlichen Entwicklung, verschiedenste Erfahrungen.

So lernte ich im Bereich Verkauf, Export und Qualitätsmanagement die Basis der interkulturellen Verhandlungsgespräche sowie das kaufmännische Umfeld intensiv kennen. Einige meiner Schwerpunkte lagen unter anderem darin…

  • Verhandlungsgespräche zur Gründung mehrerer Tochtergesellschaften zum Vertrieb medizinischer Produkte in Europa zu führen,
  • Verhandlungen zur Gründung und dem Ausbau eines Joint Venture in China,
  • einen chinesischen Erfinder bei der Vermarktung seiner Erfindung in den USA und Europa zu unterstützen,
  • allgemein Vertriebsprozesse unterschiedlicher Produkte einzuführen und voran zu treiben.

Neben diesen kaufmännischen Aufgaben betreute ich auch als Manager, Referent oder Trainer verschiedenste Projekte oder Teilprojekte, wie zum Beispiel…

  • 2-Tages Seminar für Vertriebsleiter und Geschäftsführer der europäischen Tochtergesellschaften eines Kunden aus dem Bereich Medizin, mit dem Ziel, den Vertrieb eines Antibiotikums enthaltenden Knochenzementes zu übernehmen,
  • Schulung chinesischer Mitarbeiter in China und in Deutschland aus den Bereichen, Verwaltung, Vertrieb und Produktion,
  • Anpassung deutscher Herstellungsvorschriften an die Gegebenheiten in China, durch Ergänzung chinaspezifischer Anforderungen,
  • Vortrag "Chancen für die deutsche Dental-Industrie in China" in Karlsruhe, oder vor Professoren, Dozenten und Assistenten einer Universität in Jakarta, Indonesien über "Lichthärtende Restorationsmaterialien"
  • Verkäuferschulungen "PSS3" (Professional Selling Skills) in deutscher, englischer und französischer Sprache,
  • Organisation von Hands-On-Kursen für Zahnärzte und Zahntechniker,
  • Zusammenstellung von Fachinformationen für ein Arbeitsbuch in chinesischer Sprache: "Photocured restorations" zur Anleitung chinesischer Zahnärzte in eine moderne Therapie für Zahnfüllungen.

Weiterhin war für mich natürlich die Entwicklung Europas immer wieder eine Herausforderung, so auch bei der Erarbeitung des Konzeptes "Europa 92". Hier leitete ich ein Tages-Seminar für Geschäftsführer europäischer Vertriebsgesellschaften mit dem Thema "Auswirkungen der EU-Regelungen auf Vertrieb und Preise", welches erfolgreich das Ziel verfolgte, die Ausarbeitung eines zukunftsträchtigen europäischen Preis- und Vertriebssystems zu vervollständigen.

Mein technisches Verständnis führte unter anderem dazu Mitinhaber von 2 Patenten zu werden: "Material zur Herstellung künstlicher Zähne" und "Retentive Filler".

Mit all diesem Wissen ist es nun mein Ziel, auch weiterhin an einer positiven Entwicklung zwischen Chinesen und Deutschen teilzuhaben.

Es geht in erster Linie darum, eine Brücke zu schlagen, positiv den Unterschied der Kulturen zu entdecken und existierende Konflikte zu lösen. Das dies möglich ist, haben mir die vergangenen Jahrzehnte gezeigt und darüber hinaus habe ich im Detail Elemente kennen lernen dürfen, das Wissen, die Pläne und das Material, mit welchem tragende Brücken zwischen den Kulturen gebaut werden können und freue mich, wenn ich an der ein oder anderen Stellen zu einer gelungenen völkerverbindenden Verständigung beitragen kann.